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Vergleichen wir mal

Es ist sicherlich an niemandem, der auch nur ein wenig im Internet unterwegs ist, vorbeigegangen: Web 2.0. Immer mehr Freundschaftsplattformen entspringen im WWW, auf denen man alte Freunde oder Bekannte wiederfinden kann, aber auch neue Leute kennenlernt und sich austauscht.

Wie Eichi in seinem Blog bereits berichtete (sorry, find den Beitrag grad nicht), favourisiert sich die Seite StayFriends hauptsächlich auf Schulkameraden, die sich aus den Augen verloren haben. Man kann in seinem Profil angeben auf welchen Schulen man in welchem Jahrgang war und bekommt ebenso angezeigt, wer aus den entsprechenden Jahrgängen oder überhaupt von der jeweiligen Schule ebenfalls bei StayFriends registriert ist.
So hatte ich mich auch aus Neugierde dort angemeldet und tatsächlich hat es auch etwas gebracht. Ein alter Schulfreund, der in der 8. Klasse weggezogen war, hat mich gefunden und so konnte ich meine schon lange gestellte Frage "Was ist eigentlich aus XY geworden?" von ihm persönlich beantworten lassen. Ein echtes Erfolgserlebnis! Später, als sich wieder eine andere Bekannte registriert hat, musste ich dann allerdings die Nachteile von StayFriends feststellen. Der erstgenannte Schulkamerad hatte bei StayFriends eine Gold-Mitgliedschaft für die er auch noch bezahlt und nur dadurch konnte ich mich mit ihm Nachrichten schreiben. Mit der zweiten Bekannten konnte ich mich gar nicht austauschen, weil wir unsere Nachrichten gegenseitig gar nicht lesen konnten. Klar, StayFriends versucht dadurch natürlich Geld zu verdienen und die Leute dann nachdem sie sich gefunden haben dazu anzusticheln, dass sie für weiteren Kontakt bezahlen.

Letztendlich habe ich die Bekannten dann bei StudiVZ bzw. jetzt auch MeinVZ wiedergefunden und dort können wir uns alle gemeinsam austauschen. Deshalb ist meiner Meinung nach Studi- und MeinVZ die bessere Plattform um Leute wiederzufinden und kennenzulernen.

Hattet ihr auch schon ähnliche Erfolgserlebnisse?

- Lori -
25.7.08 10:25


Jeder fängt mal klein an

Am 17. Juni habe ich den Mietvertrag für meine Wohnung in Gohlis unterschrieben und auch die Schlüssel bekommen. Seitdem drehen sich meine Gedanken fast nur noch um die Wohnung oder um Dinge die in irgendeiner Weise damit zu tun haben. Von der farblichen Gestaltung der Räume, über Adressänderungen die mit dem Umzug verbunden sind bis hin zum Abschließen diverser Verträge, die man benötigt.
Da ich selbst noch nie in den Genuß kam mir mein eigenes Reich einzurichten, besitze ich auch dementsprechend wenig Möbel, um genau zu sein: gar keine. So lebe ich im Moment also ein wenig provisorisch: schlafe auf einer übriggebliebenen Matratze meiner Eltern, die auf dem Boden liegt, esse auf einem Plastikstuhl sitzend an einem Campingtisch und suche jeden Tag meine Klamotten aus Koffer, Taschen und Wäschekörben.
So haben sich also nach meinem letzten Hobby „Wohnungen besichtigen“ einige neue Lieblingsbeschäftigungen ergeben: Abklappern diverser Möbelgeschäfte, Shoppingtouren im Baumarkt und Stöbern in Katalogen. Und genauso wählerisch, wie ich bei der Wohnung war, bin ich auch bei der Einrichtung dieser. Es gestaltet sich also mal wieder etwas schwierig, aber einige wenige Erfolge kann ich schon verzeichnen: Couch, Wohnwand und Couchtisch sind bestellt und sollen in ca. 6 Wochen geliefert werden. So habe ich zumindest schon mal das Wohnzimmer im Groben zusammen. Im Bad existiert schon ein Spiegelschrank, eine Waschmaschine und ein Duschvorhang, dort fehlt noch ein Schrank oder so. Größtes Problem ist derzeit das Schlafzimmer, von dem ich schon genaue Vorstellungen habe, die aber preislich machbar so nicht möglich sind. Da muß ich mit mir selbst noch einen Kompromiss eingehen. In die Küche fehlt noch ein Esstisch und im Flur die Garderobe, das hat aber beides noch Zeit.
Trotz alledem gibt es ständig kleine Anschaffungen, über die man sich auch schon freuen kann. ZB hat mich der Duschvorhang schon glücklich gemacht, oder auch zwei Töpfe die ich mir gekauft habe :D Jeder fängt eben mal klein an.

- Lori -
13.7.08 18:26


Um das mal ein wenig zusammenzufassen

Die meisten von euch wissen sicherlich, dass ich seit geraumer Zeit etwas ... nunja... obdachlos bin. Wären im Dezember meine Eltern nicht so besorgt gewesen und hätten mir nicht Unterschlupf bei sich gewährt, ach wer weiß wie das dann alles geworden wäre.

Jedenfalls habe ich nun ca. 5 Monate bei meinen Eltern gewohnt und mir wieder ein wenig Geld angespart, was ich ja kurz zuvor für mein neues Auto ausgegeben hatte. Und Anfang Juni fing ich dann so langsam an viele viele Wohnungs-Exposès durchzuschauen und auf den zahlreichen Seiten im Internet mir eine Vorstellung von meiner zukünftigen Wohnung in Leipzig zu holen. Man hat die Möglichkeit eine x-beliebige Wohnung zu mieten, um dann hinterher festzustellen, was an dieser alles blöd ist oder aber man weiß schon vorher genau was man will. Ich wusste, dass ich eine 2-Raum-Wohnung mit möglichst Südbalkon und Einbauküche in einer ruhigen Lage, die aber trotzdem nicht so weit vom Zentrum bzw. von meinem Arbeitsplatz entfernt liegt, wollte. Ach und möglichst bezahlbar sollte sie natürlich auch noch sein. So seltsam das jetzt vielleicht klingt, aber ich musste recht früh feststellen, dass das ganz schön hohe Ansprüche waren. Das Hauptproblem dabei war die Einbauküche, die kaum noch mit angeboten wurde.

Aufgrund der daraus entstandenen recht kleinen Auswahl an Wohnungen, wollte ich mir zunächst die etwas günstigeren bzw. normalpreislichen Wohnungen in Reudnitz und Anger-Crottendorf ansehen, wobei ich seit ich einmal in Gohlis in einer WG gewohnt habe, etwas Gohlis-fixiert bin. Schnell waren die ersten Besichtigungstermine ausgemacht und die Aufregung wuchs.
In der ersten Woche habe ich mir 4 Wohnungen angesehen, davon 2 in Anger-Crottendorf, 1 in Reudnitz und 1 in Gohlis. In dieser Woche musste ich dann feststellen, dass mir Ang.-Cr. oder Reudn. absolut nicht gefallen. Klar, es ist nah an der City und man hat ein schönes großes Kaufland in der Nähe, aber es ist irgendwie unruhig, laut und dreckig und mit vielen Ausländern übersät. So richtig verstehen kann ich es nicht, warum so viele Bekannte von mir da wohnen, na egal. Diese eine Wohnung in Gohlis allerdings hat mich echt umgehauen, wenn da nicht dieses klitzekleine aber wäre. Bei diesem Schmuckstück musste ich echt lange überlegen was ich tue, hab es aber dann letztendlich wegen eines nassen Fleckes an der Wand im Wohnzimmer gelassen. Das hat mich echt geärgert, aber so war es eben vernünftiger.
Die zweite Woche ließ mich 3 Wohnungen ansehen und da kam nun voll mein Gohlis-Tick durch. Alle drei Wohnungen in Gohlis. Nr. 1 gehörte zu den Favoriten, die 2. war noch im Bau und ich als Besichtigerin musste feststellen, dass der Kabelanschluss vergessen wurde und Nr. 3 wurde wegen Straßenbahnlärm abgewählt.
Da der Erfolg ja nun noch nicht so bedeutend war, überlegte ich mir einige weitere auch beliebte Stadtteile: Südvorstadt und Schleußig. In der SüVo war allerdings überhaupt gar nichts passendes zu finden und für Schleußig hatte ich für die dritte Woche zwei Termine und in dieser auch noch einen Gohlis-Nachzügler. Die beiden Schleußiger waren eigentlich auch sehr nett, allerdings beide im Erdgeschoss und ich durfte die bekannte Schleußiger Parkplatzknappheit kennenlernen. Die Nachzügler-Wohnung in Gohlis hab ich sofort abgewählt.

So, das war's. Ich hatte genug, ich wollte nicht mehr. Und wer gut aufgepasst hat, müsste jetzt eigentlich wissen, für welche Wohnung ich mich entschieden habe.
Die erste Wohnung der zweiten Woche, welche sich in Gohlis befindet *jippieduuuh* Diese war letztendlich die einzige die mich 100%ig überzeugt hat und bei der ich auch zugesagt habe. Dabei handelt es sich um eine 63m² große 2-Raum-Wohnung im 3. OG mit einer schönen Einbauküche und Südbalkon, eines der Zimmer hat Stuck und im Flur und in beiden Zimmern liegt Parkett. Schön ruhig in einer Seitenstraße in Gohlis-Mitte gelegen und ein wunderbar grüner Innenhof, in den der Balkon zeigt.

Was seitdem noch alles geschehen ist, erzähl ich euch beim nächsten Mal.

- Lori -
7.7.08 14:39


Panik im Glashaus

Schon öfter hab ich mir Gedanken darüber gemacht, wie die Leute reagieren würden, wenn jemand im gläsernen Fahrstuhl im Institut sitzt, weil dieser steckengeblieben ist. Bis jetzt ist das meines Wissens nach noch nie passiert. Das Gebäude wurde 2003 saniert und dabei auch der Fahrstuhl eingebaut und solche Geräte bekommen ja erst im Alter bzw. nach der Garantie ihre Macken.

Heute war nun "endlich" der Tag, an dem ich erfahren würde, wie die Leute reagieren. Aber eigentlich hatte ich mir das etwas anders vorgestellt, denn ich saß urplötzlich auf der anderen Seite meiner geplanten Vorstellungen.
Normalerweise laufe ich, auch bei 3 Etagen, die Treppen. Aber nach dem Mittagessen hat man ja bekanntlich so ein Mittagstief, an dem man doch etwas fauler ist. Ich hatte auch nicht so ein schlechtes Gewissen, immerhin habe ich einen 5 Liter-Kanister transportiert. Also im Keller rein in den Fahrstuhl, wollte in die 3. Etage und los ging es. Doch zwischen der 1. und 2. Etage (bei nem gläsernen Fahrstuhl sieht man das ja ganz gut) wurde die Kabine plötzlich langsam und blieb stehen. Hätte ich noch einen netten Mitfahrer dabeigehabt, wäre das vielleicht nicht so schlimm gewesen, aber ich war ja allein und mir schossen die Szenen aus diversen Action- und Horrorfilmen in den Kopf, bei denen ja eigentlich jeder weiß, dass sie Schwachsinn sind. In dem Moment wusste ich das aber nicht und ziemlich rasch stieg Panik in mir auf und ich begann zu schwitzen. Wollte irgendwie urplötzlich ganz schnell da raus und hab ohne weiter zu überlegen auf diese Notklingel gedrückt.
Währenddessen liefen einige Leute an dem Fahrstuhl vorbei und haben mich nicht mal gesehen geschweigedenn sich für meine misslige Lage interessiert. Also von wegen man sitzt da wie auf nem Präsentierteller und wird von allen ausgelacht, Pustekuchen! Ich war denen schei* egal! D:
An der Notklingel meldete sich dann auch irgendwann eine männliche Stimme und ich erklärte ihm meine Situation woraufhin er mir zusicherte es würde jemand kommen.
Kurz darauf drückte eine Etage tiefer jemand auf den Fahrstuhlrufknopf und plötzlich setzte sich die Kabine langsam aber immerhin wieder in Bewegung und ich war erlöst!

Ein wenig später erzählte mir dann eine Arbeitskollegin, sie hat in der Zeitung gelesen, dass zwei Jungs jahrelang vermisst waren und irgendwann verdurstet und verhungert in einem leerstehenden Haus im steckengebliebenen Fahrstuhl aufgefunden wurden.

Das Thema Fahrstuhl hat sich für mich jetzt erstmal für ne Weile erledigt!

- Lori -
20.6.08 00:12


Jippie!

Der erste große Schritt in mein neues Leben ist getan. Habe heute nun endlich meinen Mietvertrag für ne 2 Raumwohnung in Leipzig unterschrieben und könnte vor Freude 5 Meter in die Luft springen und 3 Überschläge machen

In den nächsten Tagen werde ich mich dann hauptsächlich durch Möbelhäuser kämpfen um mir dann noch über die farbliche Gestaltung meiner Behausung klar zu werden. Mit 63m² kann man immerhin einiges anstellen.

Werde euch berichten!

bald Leipzigerin
- Lori -
17.6.08 23:54


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